Mobbing

In seiner heutigen Bedeutung steht der Begriff Mobbing für Psychoterror am Arbeitsplatz. Es handelt sich dabei um ausgeführte negative Handlungen, die, nach offizieller Definition, gezielt gegen einen Menschen über eine Dauer von mindestens sechs Monaten und mindestens einmal pro Woche vorkommen.

Mobbing passiert nicht zufällig. Es geht dabei um die systematische Ausgrenzung eines Menschen, womit der, der die Handlung ausführt, ein bestimmtes Ziel verfolgt. Man findet dabei jegliche Form von Diskriminieren, Schikanieren, Erniedrigen. Daneben gibt es bewusst gesetzte Angriffe auf verschiedene Lebensbereiche des Betroffenen, wie beispielsweise Gerüchte verbreiten, Isolation, undurchsichtige Andeutungen, Drohungen oder Ignoranz.

Mobbinghandlungen werden zu Beginn meist sehr subtil gestaltet und daher zunächst vom Betroffenen nicht gleich als solche erkannt. Erst nach einer gewissen Zeit wird dem Betroffenen bewusst, dass gezielt gegen ihn gearbeitet wird. Damit setzt dann auch die spürbare Belastungsreaktion ein. Nicht selten trägt das dauerhafte Ertragen von Mobbinghandlungen zur Entwicklung eines Burnout bei. Weitere Folgen können körperliche und psychische Krankheiten sein, die in depressiven Verstimmungen, starken Ängsten und Panikzuständen oder Anpassungsstörungen Ausdruck finden können. Aufgrund der vielschichtigen Symptomatik muss vor Beginn einer Psychotherapie eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Mobbing als Herausforderung
Auch wenn der erdrückende Rahmen keinen Freiraum zuzulassen scheint, so gibt es dennoch immer ein Stück Freiheit um Situationen neu zu gestalten, die “Opferhaltung” aufzubrechen und das Geschehen als Herausforderung anzunehmen.

Der Weg vom Mobbingopfer zum selbstverantwortlich und selbstbestimmt handelnden Menschen ist dabei der Fokus unserer Zusammenarbeit.